1841 Paris
1927 Orly (Paris)
Der französische Landschaftsmaler und Radierer Jean-Baptiste-Armand Guillaumin wird am 16. Februar 1841 in Paris geboren. Seine Jugend verlebt er in Moulins-sur-Allier. Mit 17. Jahren kommt er zu seinem Onkel nach Paris in die Kaufmannslehre. In seinen Freistunden und am Abend nimmt Jean-Baptiste-Armand Guillaumin Zeichenunterricht bei dem Bildhauer Louis Denis Caillouette (1791 1868). Ab dem Jahr 1860 hat er eine Anstellung bei der Direktion der französischen Einsenbahngesellschaft. Seit dem darauf folgenden Jahr besucht er die Académie Suisse. Er hält Kontakt zu Paul Cézanne (1839 1906) und Camille Pissaro (1830 1903). Mit Pissaro pflegt Guillaumin eine lebenslange Freundschaft. Im Jahr 1868 erhält er eine Anstellung in den Bureaux des Hôtes de Ville.
Seinen künstlerischen Neigungen gibt er sich eifrig und auf eigene Faust hin und bildet sich hauptsächlich als Autodidakt. Jean-Baptiste-Armand Guillaumin malt die damals noch reizend-ländliche Gegend des Montmartre und an den Ufern der Seine bei Meudon. Neben diesen Landschaften entstehen Porträts und Stillleben. Als Mitglied der Gruppe der Impressionisten stellt der Maler 1874 gemeinsam mit Camille Pissaro, Claude Monet (1840 1926) und Alfred Sisley (1839 99) in der ersten Impressionisten-Ausstellung bei Nadar (1820 1910) aus. In der Folge nimmt er an den meisten Ausstellungen der Impressionisten teil.
Nachdem der Händler Auguste Portier sich seiner annimmt, stellen sich allmählich die Käufer ein. Der Hauptgewinn in der Loterie Nationale im Jahre 1891 beschert Jean-Baptiste-Armand Guillaumin finanzielle Stabilität. Ab 1892 entstehen die ersten Marinen an der Küste des Atlantiks in Saint-Palais-sur-Mer. Später unternimmt er wiederholt Ausflüge in das Creuse-Departement, in die Normandie und nach Holland.
Der Künstler stellt seine Werke auf zahlreichen Sonderausstellungen aus, so 1894 bei Durand-Ruel, 1901 bei Bernheim jeune, 1907 in der Galerie Druet und 1911 in der Galerie Blot. Außerdem stellt er 1905 und 1906 im Salon dAutomne aus. Auch in Deutschland sind die Werke Jean-Baptiste-Armand Guillaumins unter anderem 1895 auf der Münchner Sezession und 1901 auf der Berliner Sezession zu sehen.
Jean-Baptiste-Armand Guillaumin stirbt am 26. Juni 1927 als letzter Überlebender der impressionistischen Gruppe in Orly bei Paris.
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